Projekt

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Projektentwicklung

habs*gut style

Wir gestalten Orte, die berühren. Wir begleiten Menschen, die führen. Wir entwickeln Konzepte, die funktionieren.

Wir gestalten Orte, die berühren. Wir begleiten Menschen, die führen.
Wir entwickeln Konzepte, die funktionieren.
Wir gestalten Orte, die berühren. Wir begleiten Menschen, die führen. Wir entwickeln Konzepte, die funktionieren.

Wir entwickeln Hospitality-Konzepte, die sich an den echten Bedürfnissen von Menschen orientieren – beim Leben, Arbeiten, Lernen und Feiern.

Unsere Stärke liegt darin, Welten zu verbinden: Innovation & Strategie, Führung & Unternehmenskultur, Produkt- & Geschäftsmodellentwicklung, Architektur & Design.

Wir starten dabei mit der Beantwortung von Fragen, die Orientierung geben. Zum Beispiel: 

  • Was kann die zukünftige Identität eines Ortes sein? 

  • Welches versteckte Potenzial hat das Unternehmen? 

  • Wo liegen Entfaltungsmöglichkeiten für dieses Team?

Wir begleiten Projekte als konzeptionelle Sparringpartner, inhaltliche Impulsgeber und Umsetzer mit Bodenhaftung – mit strategischem Fokus, viel persönlicher Erfahrung und einem feinen Gespür für das, was den nächsten Entwicklungsschritt ermöglicht…

… von der Idee bis zur Umsetzung und im laufenden Betrieb. Immer mit dem Anspruch, Projekte mit sozialer Tiefe zu gestalten, die zukunftsoffen sind, intellektuell inspirierend, wirtschaftlich tragfähig und menschlich wirksam.

Was dabei rauskommt? Hier gibt’s Einblick in einige unserer Projekte…

Wir entwickeln Hospitality-Konzepte, die sich an den echten Bedürfnissen von Menschen orientieren – beim Leben, Arbeiten, Lernen und Feiern.

Unsere Stärke liegt darin, Welten zu verbinden: Innovation & Strategie, Führung & Unternehmenskultur, Produkt- & Geschäftsmodellentwicklung, Architektur & Design.

Wir starten dabei mit der Beantwortung von Fragen, die Orientierung geben. Zum Beispiel: 

  • Was kann die zukünftige Identität eines Ortes sein? 

  • Welches versteckte Potenzial hat das Unternehmen? 

  • Wo liegen Entfaltungsmöglichkeiten für dieses Team?

Wir begleiten Projekte als konzeptionelle Sparringpartner, inhaltliche Impulsgeber und Umsetzer mit Bodenhaftung – mit strategischem Fokus, viel persönlicher Erfahrung und einem feinen Gespür für das, was den nächsten Entwicklungsschritt ermöglicht…

… von der Idee bis zur Umsetzung und im laufenden Betrieb. Immer mit dem Anspruch, Projekte mit sozialer Tiefe zu gestalten, die zukunftsoffen sind, intellektuell inspirierend, wirtschaftlich tragfähig und menschlich wirksam.

Was dabei rauskommt? Hier gibt’s Einblick in einige unserer Projekte…

Gleis // Garten

Konzeption und Umsetzung der ersten Food Hall in Wien

Konzeption und Umsetzung der ersten Food Hall in Wien

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Geschäftsmodellentwicklung
Raumplanung
Community-Aufbau
Bauprojektsteuerung

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Stadt Wien
Die Presse
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Martin Rohrbach

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Bauprojektsteuerung

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Martin Rohrbach

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Stell dir eine alte Bahnremise vor, in der früher Züge gewartet wurden. Heute ist sie kulinarischer Treffpunkt und kulturelle Bühne. Genau so ist dieses Großprojekt entstanden: Gleis//Garten, Wiens erste Food Hall.

Der Anfang liegt einige Jahre zurück. Eine Brauerei aus London kam mit dem Wunsch auf uns zu, in den Wiener Markt einzusteigen und ihr erfolgreiches Brewery-Konzept in Österreich zu verankern – eingebettet in ein lebendiges Food-&-Beverage-Umfeld. Gleichzeitig war uns klar: Wien sehnte sich nach einer Food Hall. Der Naschmarkt war zwar kulinarischer Hotspot und Publikumsmagnet, hatte aber einen Haken – kein Dach. Und kalte Wintertage verbringt man in Österreich einfach lieber drinnen.

Die erste große Aufgabe war also, den richtigen Ort zu finden. Ein Wendepunkt im Projekt war der Kontakt mit einem Immobilienentwickler, der rund um den späteren Gleis//Garten neue Büroflächen entwickelte und für die alte Remise einen passenden Betreiber suchte. Die Faszination für das historische Gebäude war sofort da – ebenso das Wissen, dass viel Arbeit vor uns lag: Sanierung, Umbau und die Anpassung an all jene Auflagen, die öffentliche Räume in Wien mit sich bringen. Gesundheits- und Arbeitsschutz haben hier  schließlich einen anderen Stellenwert als in London.

Die nächste Herausforderung: der richtige Mix an Food-&-Beverage-Betrieben. Unsere Vision war es, lokalen Kleinunternehmer:innen Raum zu geben, um neue Konzepte zu testen – und sie aktiv beim Aufbau eines funktionierenden Geschäfts zu begleiten. Gleichzeitig wollten wir markante internationale Konzepte nach Österreich holen. Viele unterschiedliche Ideen unter einem Dach zusammenzubringen warf allerdings eine Menge Fragen auf. Zum Beispiel…

  • Wie gestalten wir die Abläufe im Hintergrund so, dass sich die Betreiber:innen auf das konzentrieren können, was sie am besten können – gutes Essen machen?

  • Wie organisieren wir ein funktionierendes Abfallmanagement, das auch für die vielen Anrainer:innen passt?

  • Wie schaffen wir ein Nutzungserlebnis, das von Neugier und Vielfalt lebt, aber trotzdem Orientierung und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit vermittelt?

  • Und welches Bezahlsystem passt zu all dem?

Dazu kam der Anspruch, dem Gleis//Garten auch ein kulturelles und künstlerisches Programm zu geben. Auf den ersten Blick ein Widerspruch zur klassischen Immobilienlogik, in der sich jeder Quadratmeter rechnen muss. Für uns war klar: Großzügigkeit, entspannte Sitzbereiche und flexibel nutzbare Bühnen machen den Ort erst lebendig – und genau das zahlt langfristig auf das Erlebnis ein.

All diese Aspekte in ein tragfähiges Geschäftsmodell zu übersetzen, war daher ein zentraler Teil unserer Arbeit.

Am 6. Oktober 2023, nach drei Jahren intensiver – und manchmal auch ziemlich verrückter – Arbeit, öffnete der Gleis//Garten seine Türen. Wir sind stolz, Teil des Teams gewesen zu sein, das Wien diesen besonderen Ort geschenkt hat.

Der Anfang liegt einige Jahre zurück. Eine Brauerei aus London kam mit dem Wunsch auf uns zu, in den Wiener Markt einzusteigen und ihr erfolgreiches Brewery-Konzept in Österreich zu verankern – eingebettet in ein lebendiges Food-&-Beverage-Umfeld. Gleichzeitig war uns klar: Wien sehnte sich nach einer Food Hall. Der Naschmarkt war zwar kulinarischer Hotspot und Publikumsmagnet, hatte aber einen Haken – kein Dach. Und kalte Wintertage verbringt man in Österreich einfach lieber drinnen.

Die erste große Aufgabe war also, den richtigen Ort zu finden. Ein Wendepunkt im Projekt war der Kontakt mit einem Immobilienentwickler, der rund um den späteren Gleis//Garten neue Büroflächen entwickelte und für die alte Remise einen passenden Betreiber suchte. Die Faszination für das historische Gebäude war sofort da – ebenso das Wissen, dass viel Arbeit vor uns lag: Sanierung, Umbau und die Anpassung an all jene Auflagen, die öffentliche Räume in Wien mit sich bringen. Gesundheits- und Arbeitsschutz haben hier  schließlich einen anderen Stellenwert als in London.

Die nächste Herausforderung: der richtige Mix an Food-&-Beverage-Betrieben. Unsere Vision war es, lokalen Kleinunternehmer:innen Raum zu geben, um neue Konzepte zu testen – und sie aktiv beim Aufbau eines funktionierenden Geschäfts zu begleiten. Gleichzeitig wollten wir markante internationale Konzepte nach Österreich holen. Viele unterschiedliche Ideen unter einem Dach zusammenzubringen warf allerdings eine Menge Fragen auf. Zum Beispiel…

  • Wie gestalten wir die Abläufe im Hintergrund so, dass sich die Betreiber:innen auf das konzentrieren können, was sie am besten können – gutes Essen machen?

  • Wie organisieren wir ein funktionierendes Abfallmanagement, das auch für die vielen Anrainer:innen passt?

  • Wie schaffen wir ein Nutzungserlebnis, das von Neugier und Vielfalt lebt, aber trotzdem Orientierung und ein Gefühl von Zusammengehörigkeit vermittelt?

  • Und welches Bezahlsystem passt zu all dem?

Dazu kam der Anspruch, dem Gleis//Garten auch ein kulturelles und künstlerisches Programm zu geben. Auf den ersten Blick ein Widerspruch zur klassischen Immobilienlogik, in der sich jeder Quadratmeter rechnen muss. Für uns war klar: Großzügigkeit, entspannte Sitzbereiche und flexibel nutzbare Bühnen machen den Ort erst lebendig – und genau das zahlt langfristig auf das Erlebnis ein.

All diese Aspekte in ein tragfähiges Geschäftsmodell zu übersetzen, war daher ein zentraler Teil unserer Arbeit.

Am 6. Oktober 2023, nach drei Jahren intensiver – und manchmal auch ziemlich verrückter – Arbeit, öffnete der Gleis//Garten seine Türen. Wir sind stolz, Teil des Teams gewesen zu sein, das Wien diesen besonderen Ort geschenkt hat.

Adventhochburg

Konzeption und Umsetzung der ersten Adventmarkts vor der Burg Liechtenstein

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Geschäftsmodellentwicklung
Raumplanung
Community-Aufbau
Hüttenbau
Service Design

Links
Website
1000 Things Magazine

Mit viel Liebe zum Detail und großem Engagement entstand vor der eindrucksvollen Kulisse der Burg Liechtenstein ein Adventmarkt, der bewusst auf Atmosphäre statt Masse setzt. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, stimmungsvolle Momente für Familien und das bewusste Genießen der Adventzeit ein Weg, der sich lohnt und verzaubert.

L’Oréal Österreich,CPD

Impulse für den Aufbau einer zukunftsorientierten Feedback-Kultur

Wir begleiteten das Team bei der Entwicklung einer ehrlichen und nachhaltigen Feedback-Kultur. Ziel war es, organisatorische Hürden wie Hierarchie und Seniorität zu überwinden und gleichzeitig den starken Teamgeist konstruktiv zu nutzen ohne dass die Angst, persönliche Beziehungen zu belasten, ehrliches Feedback blockiert.

Wir begleiteten das Team bei der Entwicklung einer ehrlichen und nachhaltigen Feedback-Kultur. Ziel war es, organisatorische Hürden wie Hierarchie und Seniorität zu überwinden und gleichzeitig den starken Teamgeist konstruktiv zu nutzen ohne dass die Angst, persönliche Beziehungen zu belasten, ehrliches Feedback blockiert.

Zu Beginn führten wir ethnografische Beobachtungen im Büro durch und interviewten über 10 Stakeholder, um die kulturellen Strukturen und inneren Abläufe des Teams zu verstehen. Auf dieser Basis entwickelten wir gemeinsam mit der Leadership einen Workshop für 35 Mitarbeitende.

Ziele des Workshops:

  • Gemeinsames Verständnis von Feedback schaffen

  • Unbewusste Glaubenssätze und mentale Modelle sichtbar machen

  • Eine zukunftsorientierte Feedback-Philosophie erarbeiten, die als Leitlinie für die Teamkommunikation dient

Ergebnisse:

  • Entwicklung mehrerer Prototypen für die Feedback-Praxis, u.a.: Ideen- und Innovations-Workshops, Feedforward zur Einbindung von B2B-Kunden, Einsatz des „inneren Kindes“ in Feedback-Gesprächen sowie Safe Spaces für Feedback an Führungskräfte

  • Etablierung einer offenen, konstruktiven und praxisnahen Feedback-Kultur, die den Teamgeist stärkt und die Zusammenarbeit nachhaltig verbessert

Female Funk Festival

Konzeption und Umsetzung eines innovativen Konferenzformats von und für Frauen in Entscheiderpositionen

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Inhaltliche Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Werbekampagne
Raumplanung
Community-Aufbau
Service Design 
Moderation

Links
Website

Female Funk Festival war ein konferenz‑artiges Festival für Frauen 30+, das Lernen, Vernetzung und Erholung in einem außergewöhnlichen Format vereinte. Die Grundidee war, einen Raum zu schaffen, in dem Führung, Innovation und persönliches Wachstum im Mittelpunkt stehen ohne steife Seminaratmosphäre, dafür mit Musik, Humor, Kunst und gemeinsamer Regeneration.

Das Festival spricht selbstbewusste Frauen in (Führungs‑)Berufen, Selbstständige, Unternehmerinnen und alle, die Veränderung vorantreiben wollen, an.

Ziel war es, Impulse für persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu setzen, Netzwerke zu stärken und Formate zu bieten, die Sinn, Kreativität und Nachhaltigkeit verbinden – sodass Teilnehmende und auch Unternehmen daraus langfristigen Mehrwert ziehen.

magdas
Hotel am Prater

F&B Konzept für das umgebaute Social Business Hotel
der Caritas Wien

F&B Konzept für das umgebaute Social Business Hotel der Caritas Wien

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Kulinarische Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Scouting eines Pizzaiolo
Werbekampagne
Umbau des Lokals
Teamentwicklung

Links
Website

Wenn du durch den Wiener Prater spazierst, fällt dir ein ehemaliges Pflegewohnhaus auf, das vor ein paar Jahren in ein Hotel umgewandelt wurde, wieder geschlossen wurde und nun renoviert wieder offen ist. Dieses Gebäude gehört zum magdas Hotel, einem Social Business der Caritas Wien, das seit 2015 zeigt, wie soziales Unternehmertum im Hotellerie‑ und Gastrobereich funktioniert und 2027 wieder eröffnet werden soll. 



Grundidee

Bei diesem Projekt ging es um weit mehr als gutes Essen und schöne Räume: Das F&B‑Konzept soll eine einladende, verbindende und leicht zugängliche Gastronomieerfahrung schaffen, die zu den Werten von magdas passt – sozial, vielfältig, nachhaltig und menschlich. Gleichzeitig sollte das Angebot für alle Gäste funktionieren: Hotelgäste, Seminarpersonen, Tagesbesucher, Tourist:innen und zufällig Vorbeikommende. 

magdas ist nämlich kein klassisches Hotel: Seit seiner Eröffnung wurde es als soziales Ausbildungs‑ und Arbeitsprojekt aufgebaut, in dem Menschen mit Fluchterfahrung Chancen zur Integration, Ausbildung und Perspektiven im Arbeitsmarkt erhalten. Rund 100 Menschen mit Fluchterfahrung haben hier bereits ihre Karriere begonnen – und 2027 will magdas diese Wirkung mit dem Prater‑Standort noch verdoppeln.

Herausforderung & Konzept

Unser F&B‑Konzept baute genau darauf auf. Die besondere Kombination aus Nutzer:innen‑Erlebnis für Gäste und unterstützender Arbeitsumgebung für Mitarbeitende bildete die Basis unseres Ansatzes:

1. Vielfalt & leichte Bedienbarkeit
Wir entwickelten ein kulinarisches Angebot, das magdas Werte widerspiegelt – ehrlich, hochwertig, kulturell inspiriert, dennoch leicht skalierbar und so gestaltet, dass es auch von Mitarbeitenden ohne langjährige Gastro‑Erfahrung sicher und zufriedenstellend umgesetzt werden kann.

2. Work‑Smart statt Work‑Hard
Arbeitsbereiche und Abläufe – wurden so geplant, dass Überforderung vermieden wird, einfache Orientierung möglich ist und der Arbeitsraum ein Ort der Stabilität wird – was gerade Menschen mit schwierigen Lebenswegen enorm hilft. 

3. Räume & Services ganzheitlich denken

Wir sahen uns nicht nur Speisekarte und Service an, sondern die gesamte Erdgeschoss‑Gastronomie inklusive Innen‑ und Außenräumen: Wo sind Laufwege? Wo Pausenräume? Wie können Sitzecken, Garten, Bar und Empfang so funktionieren, dass sie einladend für Gäste und entspannt für Mitarbeitende sind? Dabei gaben wir Empfehlungen für design‑ und servicebezogene Anpassungen. 

Ergebnisse

  • Ein F&B‑Setting, das Gäste abholt, verführt und wiederkommen lässt – ohne die soziale Mission aus den Augen zu verlieren.

  • Ein Arbeitsumfeld, das Sicherheit, Klarheit und Freude vermittelt, weil es achtsam gestaltet ist.

  • Eine Strategie für Essen & Getränke, die magdas Identität trifft: authentisch, anerkennend, gemeinschaftlich.

  • Ein nachhaltiges gastronomisches Fundament, das auch nach der Hoteleröffnung weiterwirkt.

Landesklinikum

Krisenintervention und strategische Neuausrichtung
einer Abteilung.

Krisenintervention und strategische Neuausrichtung einer Abteilung.

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Profilbildung
Teamentwicklung
Führungskräftecoaching
Kommunikationstraining
Krisen- und Change Kommunikation
Inhaltlich-strategische Arbeit 

Vor 2 Jahren befand sich die Abteilung in einer existenziellen Ausnahmesituation: Durch Personalmangel, dauerhaft hohes Patientenaufkommen und damit einhergehend ein angespanntes Arbeitsklima waren die Belastungsgrenzen von Mitarbeiter:innen und Führung weit überschritten. Gleichzeitig gab es substanzielle Stärken: fachlich exzellente Bereiche sowie eine kleine, engagierte Gruppe loyaler Mitarbeitender, die auch unter extremem Druck Verantwortung übernahm.

Vor 2 Jahren befand sich die Abteilung in einer existenziellen Ausnahmesituation: Durch Personalmangel, dauerhaft hohes Patientenaufkommen und damit einhergehend ein angespanntes Arbeitsklima waren die Belastungsgrenzen von Mitarbeiter:innen und Führung weit überschritten. Gleichzeitig gab es substanzielle Stärken: fachlich exzellente Bereiche sowie eine kleine, engagierte Gruppe loyaler Mitarbeitender, die auch unter extremem Druck Verantwortung übernahm.

Es wurde ein mutiger, bewusst gestalteter Erneuerungsprozess gestartet. Ziel war nicht punktuelle Stabilisierung, sondern eine Erneuerung von innen heraus – fachlich, strukturell, kulturell und strategisch. Schon früh entstand ein gemeinsames Zukunftsbild: Die Abteilung sollte ein Ort exzellenter, menschlich zugewandter Medizin sein, der Patient:innen Sicherheit bietet und Mitarbeiter:innen Sinn, Entwicklung und langfristige Perspektive ermöglicht. Leitend war dabei das biopsychosoziale Modell, das Team und Arbeit mit einem besonderen Spirit prägt. Um dies zu erreichen, waren allerdings auch harte Einschnitte notwendig, zum Beispiel durch die Abwendung von einem Fachbereich, der gerade an diesem Standort bisher ein Kernstück der eigenen Identität war.

Wir haben diesen Prozess daher nicht nur inhaltlich begleitet, sondern auch gemeinsam mit den beteiligten Personen neue Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit gefunden, um diese oftmals chaotischen Zeit persönlich und als Team gut zu “überstehen” und gleichzeitig für die Patient*innen da zu sein.

Die intensive Arbeit der letzten Jahre hat die Abteilung stabilisiert, klare Orientierung geschaffen und erstmals seit Langem wieder Entwicklung ermöglicht – trotz weiterhin hoher Belastung im Alltag.

Heute ist die Abteilung auf einem klaren Kurs: hin zu einem Ort, der exzellente Medizin, menschliche Nähe und motivierende Arbeitskultur vereint, getragen von einem Team, das die Zukunft aktiv gestaltet.

Erste Bank

Transformationsbegleitung eines Teams in der Umbruchphase

Entwicklung einer Abteilung zu einer lernenden Organisation

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Generative Interviews
Ethnographische Beobachtungen
Identifikation von hemmenden Wahrnehmungs- und Denkmustern
Führungskräftecoaching
Ausarbeitung einer Zukunftserzählung
inhaltlich-strategische Arbeit 
Workshopkonzeption und -moderation

Wir begleiteten die Teams des Employer Branding & Talent Acquisition Bereichs der Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, um eine gemeinsame, zukunftsorientierte Talent Experience Vision zu entwickeln.

Wir begleiteten die Teams einer Abteilung, um eine gemeinsame, zukunftsorientierte Talent Experience Vision zu entwickeln.

Ausgangspunkt war eine Phase der Veränderung: Die Zusammenführung zweier Teams bot die Chance, Synergien zu schaffen, die Teamidentität zu stärken und Employer Branding als strategisch relevante Funktion neu aufzustellen. Gleichzeitig galt es, alte Verhaltensmuster und Silodenken zu überwinden, um eine durchgängige, internationale User Experience für Kandidat:innen und Mitarbeitende zu gestalten.

Unser Ansatz war Co-Creation statt Top-Down: Zunächst analysierten wir Teamkultur, Strukturen und Denkmuster durch ethnografische Beobachtungen, Interviews und Dokumentenanalyse. Darauf aufbauend entwickelten wir ein strategisches Zukunftsbild und gestalteten einen emotional und intellektuell aktivierenden Teamtag als Basis für weiterführende Aktivitäten.

Ziele des Prozesses:

  • Verbindung & Vertrauen schaffen: Basis für tragfähige Beziehungen über Teams, Standorte und Ländergrenzen hinweg entwickeln

  • Gemeinsame Vision entwerfen: Kraftvolle, inspirierende Zukunftserzählung, die lokal adaptierbar ist und international getragen wird

  • Konkrete Veränderungen anschieben: Prozesse, Zusammenarbeit und Kommunikation sichtbar verbessern und Quick Wins umsetzen

Ergebnisse:

  • Ein klar artikuliertes Zukunftsbild für die Talent Experience, getragen vom gesamten Team

  • Erste Quick-Wins und langfristige Initiativen, sichtbar in Arbeitsprozessen und Teamkultur

  • Stärkung des Wir-Gefühls, gekoppelt mit der Fähigkeit, strategische Veränderung eigenverantwortlich umzusetzen

Der Prozess war nicht als punktuelles Workshop-Erlebnis konzipiert, sondern als Beginn einer stabilen, selbstorganisierten Transformationsphase, die das Team befähigt, Innovation, Zusammenarbeit und Employer Branding nachhaltig zu gestalten.

PastaPasta

Konzeption und Umsetzung des Umbaus und der kulinarischen Neuausrichtung eines italienischen Fast Food Konzept ins der SCS Vösendorf und Millenium City in Wien.

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Kulinarische Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Scouting eines Pizzaiolo
Werbekampagne
Umbau des Lokals
Teamentwicklung
Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Kulinarische Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Scouting eines Pizzaiolo
Werbekampagne
Umbau des Lokals
Teamentwicklung

Italian Fast Food neu gedacht

Der Inhaber der italienischen Fast-Food-Kette PastaPasta hat uns gebeten, seine Marke neu zu gestalten und den Look & Feel der Food-Stände in der SCS Vösendorf und der Millennium City in Wien zu modernisieren. Aber: Ist das möglich, ohne die internen Abläufe und die Teamkultur anzufassen?



Italian Fast Food neu gedacht

Der Inhaber der italienischen Fast-Food-Kette PastaPasta hat uns gebeten, seine Marke neu zu gestalten und den Look & Feel der Food-Stände in der SCS Vösendorf und der Millennium City in Wien zu modernisieren. Aber: Ist das möglich, ohne die internen Abläufe und die Teamkultur anzufassen? 

Unser Ansatz

Food Courts in Einkaufszentren haben aus unserer Sicht riesiges Potenzial, um die Kundenerfahrung zu verbessernund einfach schöner zu werden. Deshalb waren wir total begeistert, als uns der Franchise-Inhaber bat, seine Stände zu verschönern.

Aber wir haben gleich gesagt: Wir starten nicht mit einem neuen Logo, sondern schauen uns zuerst die internen Abläufe, die Teamkultur und das bestehende kulinarische Angebot an.

Wir haben eine Reihe von Workshops mit dem Team durchgeführt, um die neue Markenidentität zu entwickeln: Wofür steht PastaPasta? Welche Gerichte machen es besonders? Was brauchen die Mitarbeiter, damit sie aufblühen und zum Erfolg des Unternehmens beitragen können? Wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten in Abläufen oder Lieferketten?

Ergebnis

Auf Basis dieses gemeinsamen Verständnisses haben wir ein kleines Kernteam engagierter Mitarbeiter gebildet. Zusammen haben wir:

  • ein neues Menü mit ein paar Signature-Gerichten entwickelt (z. B. weiße Pizza mit Trüffeln und Feigen),

  • einen renommierten Pizzaiolo gescoutet,

  • den Gästebereich neu gestaltet,

  • ein frisches Branding entwickelt.

Dabei haben wir auch darauf geachtet, ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, ein richtiges Onboarding und Skill-Building für neue Mitarbeiter:innen anzubieten.

Nach 6 Monaten öffnete PastaPasta die Türen mit komplett neuem Erlebnis – für Gäste und Team. Rückblickend war das Schönste an diesem Projekt, gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen ihren Arbeitsplatz zu gestalten.

Sturm auf die Burg

Konzeption und Umsetzung einer kulinarisch-musikalischen Eventreihe vor der Burg Liechtenstein

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Geschäftsmodellentwicklung
Raumplanung
Community-Aufbau
Hüttenbau
Service Design

Links
Website
Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Geschäftsmodellentwicklung
Raumplanung
Community-Aufbau
Hüttenbau
Service Design

Links
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Sturm auf die Burg ist ein herbstliches Festival vor der Kulisse der Burg Liechtenstein, das zum Genießen, Verweilen und Entdecken einlädt. Regionale Kulinarik, Wein und Sturm treffen auf Kunst, Musik und eine stimmungsvolle Atmosphäre ein besonderer Treffpunkt, um den Herbst mit allen Sinnen zu feiern.

Landesklinikum

Strategische Kommunikation eines Innovationsprojekts

Entwicklung einer Abteilung zu einer lernenden Organisation

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Strategisches Konzept
Projektmanagement
Generative Interviews und inhaltliche Recherche
Inhaltliches und grafisches Konzept
Texting und Design
Druckvorbereitung
begleitende Stakeholderkommunikation

Die Abteilung für Chirurgie des Landesklinikum Baden-Mödling baute ihren Fachschwerpunkt Gefäßchirurgie aus. Im Zuge dessen wurde mithilfe einer großzügigen Privatspende eine OP-Infrastruktur (ein “Smart-OP”) angeschafft, die die Zertifizierung als Gefäßzentrum ermöglicht.

Die Abteilung für Chirurgie des Landesklinikum Baden-Mödling baute ihren Fachschwerpunkt Gefäßchirurgie aus. Im Zuge dessen wurde mithilfe einer großzügigen Privatspende eine OP-Infrastruktur (ein “Smart-OP”) angeschafft, die die Zertifizierung als Gefäßzentrum ermöglicht.



Ziel des Kunden war es, einen Fachschwerpunkt auszubauen und zu einem “Leuchtturm” zu entwickeln. Im Zuge dessen wurde mithilfe einer großzügigen Privatspende eine OP-Infrastruktur angeschafft, die die Entwicklung des Fachschwerpunkts massiv unterstützt.

Die Art und Weise, wie dieses Projekt umgesetzt wurde, ist ein klassisches Lehrbeispiel von Innovation in rigiden Strukturen. Deshalb entstand die Idee, die Geschichte des Projekts “leicht verdaulich” darstellt.

Herzstück des Kommunikationsprojekts ist ein Comicbuch, das die Geschichte einer medizinischen Transformation erzählt. Im Zentrum steht der Fachschwerpunkt– als eigenständige Spezialdisziplin, als interdisziplinäres Team und als Motor für Innovation in der Gesundheitsversorgung. 

Das Comicbuch zeigt anschaulich, wie aus einer klassischen Krankenhausstruktur ein selbstorganisiertes Team entsteht – mit klarer Vision, Mut zur Zusammenarbeit und dem Anspruch, Patientenversorgung neu zu denken. Komplexe medizinische, organisatorische und gesundheitspolitische Entwicklungen werden verständlich und nahbar macht.

Die Publikation wirkt nach innen und nach außen: Sie stärkt Identität, Stolz und Orientierung im Team und macht zugleich für Öffentlichkeit, Entscheidungsträger:innen und Sponsor:innen sichtbar, warum dieses Projekt ein Modell für Innovation im Sinne zukunftsfähiger Gesundheitsversorgung ist.

Grundlage des Projekts sind strategische Interviews mit zentralen Akteur:innen aus Finanzierung, Gesundheitspolitik und Medizin. Ihre Perspektiven fließen in eine narrative Erzählung ein, die den Paradigmenwechsel im Fachschwerpunkt, das Zukunftsbild der Abteilung und die Pionierrolle des interdisziplinären Teams erlebbar macht.

MARK Metallwarenfabrik

Transformationsbeleitung eines Produktionsbetriebs zu einem internationalen Technologieunternehmen

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Generative Interviews
Workshops
Führungskräftecoaching
Re-Positionierung
Organisationsdesign
Teambuilding
Konzept für Räume als Transformationskatalysatoren

Links
Website

Ausgangslage & Kontext

Die MARK Metallwarenfabrik GmbH steht an einem Wendepunkt: Weg von einem hochspezialisierten Produktionsbetrieb mit starken Wurzeln in der Metallverarbeitung, hin zu einem global vernetzten Technologieunternehmen. Dieser Wandel betrifft nicht nur Strategie und Prozesse – er verlangt eine kulturelle und strukturelle Neuausrichtung, Mut, Klarheit und ein starkes gemeinsames Ziel.

Der Standort in Spital am Pyhrn beispielsweise soll sich vom klassischen Produktionsstandort mit R&D zum Technologie-Headquarter entwickeln – einem Zentrum, in dem zukunftsweisende Technologien, Prozesse und Produkte entstehen, die weltweit effizient umgesetzt werden. Damit verschiebt sich der Fokus: von operativer Fertigung hin zu strategischer Steuerung, von Reaktion zu Pro-aktion, von Routine zu Innovation.

Die lange Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist dabei doppelte Kraft: Sie liefert Erfahrung, Verlässlichkeit und starke Beziehungen – aber kann auch bremsen, wenn alte Muster und Selbstbilder unreflektiert bleiben. Ziel ist, die Erfahrung als Ressource und Identitätsanker zu nutzen und daraus gemeinsam Neues zu schaffen.

Wir begleiteten das Unternehmen am Wendepunkt mit dem Ziel, Strategie, Rollen und Teamkultur an allen Standorten neu auszurichten, Management und Mitarbeitende für bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und die Erfahrung des Unternehmens als Sprungbrett für Neues zu nutzen.

Adventhochburg

Konzeption und Umsetzung der ersten Adventmarkts vor der Burg Liechtenstein

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Geschäftsmodellentwicklung
Raumplanung
Community-Aufbau
Hüttenbau
Service Design

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Website
1000 Things Magazine
Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Geschäftsmodellentwicklung
Raumplanung
Community-Aufbau
Hüttenbau
Service Design

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1000 Things Magazine

Mit viel Liebe zum Detail und großem Engagement entstand vor der eindrucksvollen Kulisse der Burg Liechtenstein ein Adventmarkt, der bewusst auf Atmosphäre statt Masse setzt. Im Mittelpunkt stehen gemeinsames Erleben, stimmungsvolle Momente für Familien und das bewusste Genießen der Adventzeit ein Weg, der sich lohnt und verzaubert.

MedLifeLab der MedUni Innsbruck

Inhaltliche Ko-Konzeption eines Innovation Hubs im Bereich Medical / Life Sciences sowie Entwicklung und Umsetzung der Kommunikationsstrategie

Entwicklung einer Abteilung zu einer lernenden Organisation

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Strategisches Konzept
Projektmanagement
Interviews und inhaltliche Recherche
Inhaltliches und grafisches Konzept
Texting und Design
Druckvorbereitung
begleitende Stakeholderkommunikation

Links
Website

Im Rahmen der Gründung und Einrichtung eines professionellen, regional vernetzten und branchenfokussierten Innovation Hubs (MedLifeLab) erstellten wir das Konzept für eine inspirierende und informative Website sowie einen kreativen Infofolder. Diese Medien dienten zunächst als Informationsplattform für die Einreichung des aws-Förderungsantrags, aber gleichermaßen als Erstinformation und Anlaufstelle für potenzielle InnovatorInnen sowie zur allgemeinen Information einer interessierten Öffentlichkeit.

Im Rahmen der Gründung und Einrichtung eines professionellen, regional vernetzten und branchenfokussierten Innovation Hubs (MedLifeLab) erstellten wir das Konzept für eine inspirierende und informative Website sowie einen kreativen Infofolder. Diese Medien dienten zunächst als Informationsplattform für die Einreichung des aws-Förderungsantrags, aber gleichermaßen als Erstinformation und Anlaufstelle für potenzielle InnovatorInnen sowie zur allgemeinen Information einer interessierten Öffentlichkeit



Ziel war es, das MedLifeLab zu einem Aushängeschild der Meduni Innsbruck zu machen, das Mitarbeitende, Studierende und Forschende anzieht und inspiriert und den innovativen Charakter der Meduni Innsbruck nach außen hin authentisch und bodenständig darstellt. 

Innovation ist kein Schmäh

Es soll nach “innen” und “außen” erlebbar werden: Innovation ist an der Meduni Innsbruck kein Marketingschmäh, sondern es wird mit Ernsthaftigkeit und Mut zu Neuem ein Umfeld geschaffen, in dem die 3rd Mission der Universität lebendig wird und über die Landesgrenzen hinaus Strahlkraft entwickelt.

Ziel war es, das MedLifeLab zu einem Aushängeschild der Meduni Innsbruck zu machen, das Mitarbeitende, Studierende und Forschende anzieht und inspiriert und den innovativen Charakter der Meduni Innsbruck nach außen hin authentisch und bodenständig darstellt. 


Innovation ist kein Schmäh

Es soll nach “innen” und “außen” erlebbar werden: Innovation ist an der Meduni Innsbruck kein Marketingschmäh, sondern es wird mit Ernsthaftigkeit und Mut zu Neuem ein Umfeld geschaffen, in dem die 3rd Mission der Universität lebendig wird und über die Landesgrenzen hinaus Strahlkraft entwickelt.

Universitätsklinikum

Entwicklung einer inspirierenden Identität und eines exzellenten Teams für eine klinische Abteilung

Entwicklung einer Abteilung zu einer lernenden Organisation

Kontakt
Carina Rohrbach

Projektziele
Schaffung einer klaren, gemeinsamen Identität
Aufbau eines starken, motivierten Teams
Entwicklung struktureller, kultureller und organisatorischer Maßnahmen
Stärkung von Vertrauen, Partizipation und Innovationsfähigkeit

Leistungen
Generative Interviews und teilnehmende Beobachtung in der Abteilung
Analyse der Ergebnisse und grafische Aufbereitung für interne Stakeholder
Teamworkshops zur gemeinsamen Erarbeitung von Veränderungen
Co-Thinking-Einheiten mit der Abteilungsleitung zur Prozessbegleitung
Kontinuierliche Begleitung der Abteilung während der Umsetzung

Eine Abteilung eines Universitätsklinikums stand vor einem Führungswechsel nach langjähriger interner Nachfolgeregelung. Der neue Abteilungsleiter übernahm die Leitung extern, mit dem Ziel, die Abteilung kulturell und organisatorisch neu auszurichten.

Eine Abteilung eines Universitätsklinikums stand vor einem Führungswechsel nach langjähriger interner Nachfolgeregelung. Der neue Abteilungsleiter übernahm die Leitung extern, mit dem Ziel, die Abteilung kulturell und organisatorisch neu auszurichten.

Die vorherige Leitung war von einem paternalistischen Führungsstil geprägt, der starke Abhängigkeiten und eingefahrene Strukturen schuf. Der neue Abteilungsleiter setzte auf partizipative Führung, fördert Mitbestimmung und möchte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Fachbereichen wachsen lassen. Der Übergang zu diesem Führungsstil führte zu Widerstand, aber auch zu Chancen für eine positive Entwicklung.

Herausforderungen der Abteilung

Die Abteilung stand vor mehreren strukturellen und kulturellen Herausforderungen:

1. Eingefahrene Strukturen und Hierarchien
Die Abteilung war lange durch stabile, aber starre Abläufe und autoritäre Führungsstile geprägt. Neue Ideen, strukturelle Anpassungen oder Innovationen stießen häufig auf Widerstand. Onboarding, Ausbildung und interdisziplinäre Zusammenarbeit waren lückenhaft, was zu Unsicherheit und Frustration bei jüngeren Mitarbeitenden führte.

2. Vertrauensdefizite
Der Führungswechsel und die mangelnde strategische Kommunikation erzeugten Unsicherheit und Skepsis. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren verunsichert über die Ziele der neuen Leitung, fühlten sich nicht ausreichend einbezogen und beobachteten teilweise autoritäres Vorgehen. Kündigungen und Abgänge verstärkten das Gefühl von Instabilität.

3. Spannungen zwischen Selbst- und Fremdbild
Während die Abteilung sich selbst als kompetent und offen für Neues beschrieb, zeigte sich in der Praxis: fehlendes Onboarding, unklare Verantwortlichkeiten und mangelnde Abstimmung führten zu Missverständnissen und Konflikten zwischen Ärzteschaft, Pflege und Leitung.

4. Neue Erwartungen an die Führung
Die Abteilungsleitung verfolgt einen partizipativen, patientenzentrierten Führungsstil, der Mitarbeitende einbindet und Teamkultur stärken soll. Diese neue Haltung trifft jedoch auf Unsicherheit und Skepsis im Team, da Vertrauen erst aufgebaut werden muss und alte Muster weiterwirken.

5. Bedarf an gezielter Teamentwicklung
Für die Umsetzung einer modernen, ganzheitlichen Gynäkologie sind Mitarbeitende mit besonderer Haltung und spezifischen Kompetenzen erforderlich: Offenheit für interdisziplinäre Zusammenarbeit, Empathie, Kommunikationsstärke, Bereitschaft zur Reflexion der eigenen Rolle sowie Mut, Veränderungen aktiv mitzugestalten.

Die Abteilung befand sich in einer Übergangsphase: alte Strukturen, mangelnde Kommunikation und Vertrauensdefizite trafen auf die Chance, Teamkultur, Prozesse und medizinische Versorgung neu zu definieren. Ziel war es, eine patientenzentrierte, innovative Abteilung zu schaffen, die sowohl für Patientinnen als auch für Mitarbeitende attraktiv ist.

Erkenntnisse und Ergebnisse

1. Purpose der Abteilung
Die Abteilung versteht ihr Fachgebiet als weit mehr als medizinische Versorgung. Ziel ist es, Patientinnen in all ihren Lebensphasen ganzheitlich zu begleiten. Die Abteilung möchte Räume schaffen, die nicht nur heilen, sondern stärken, inspirieren und ermutigen. Medizinische Exzellenz, interdisziplinäre Zusammenarbeit und respektvolle Begleitung stehen im Zentrum. Gleichzeitig soll der Purpose den Mitarbeitenden Orientierung, Sinn und Perspektive in ihrer Arbeit geben.

2. Patientinnenorientierte Kommunikation
Eine Abteilung mit ganzheitlichem Ansatz zieht Patientinnen besonders an, weil sie Vertrauen schafft, komplexe Fälle optimal betreut und bessere Behandlungsergebnisse ermöglicht.

  • Vertrauen aufbauen: Patientinnen erfahren umfassende Unterstützung, die körperliche, psychosoziale und Lebenskontext-Aspekte einbezieht.

  • Komplexe Fälle betreuen: Mehrfacherkrankungen werden interdisziplinär behandelt, Fragmentierung des Systems wird vermieden.

  • Ergebnisse verbessern: Patientenzentrierte Versorgung stärkt Reputation und Behandlungserfolg.

3. Mitarbeiterorientierte Kommunikation
Die Vision wirkt sich auch positiv auf Mitarbeitende aus, indem sie Sinnhaftigkeit, bessere Teamdynamik und Weiterentwicklungsmöglichkeiten fördert.

  • Sinn in der Arbeit: Mitarbeitende können den Menschen wieder in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stellen.

  • Teamkultur stärken: Interdisziplinäre Zusammenarbeit reduziert Hierarchiedenken und fördert Wertschätzung.

  • Effizienz erhöhen: Koordinierte Versorgung verhindert unnötige Rücküberweisungen und Frustration.

Perspektiven bieten: Mitarbeitende entwickeln neue Fähigkeiten in Beratung, interdisziplinären Fallbesprechungen und personalisierter Medizin.

Landesklinikum

Entwicklung einer Abteilung zu einer lernenden Organisation.

Entwicklung einer Abteilung zu einer lernenden Organisation

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Identitätsentwicklung und zukünftige Positionierung
Organisationsdesign
Führungskräftecoaching und Teamentwicklung
Transformationskommunikation

Die chirurgische Abteilung des Thermenklinikums Baden–Mödling hat in den letzten eineinhalb Jahren einen intensiven Transformationsprozess durchlaufen. Ziel war es, Purpose, Identität, patientenzentrierte Exzellenz und Selbstorganisation neu zu definieren und in konkrete Arbeitsabläufe, Organisationsdesign und Führungstools zu überführen.

Die Abteilung hat in den letzten zwei Jahren einen intensiven Transformationsprozess durchlaufen. Ziel war es zunächst, Purpose, Identität, patientenzentrierte Exzellenz und Selbstorganisation neu zu definieren und in konkrete Arbeitsabläufe, Organisationsdesign und Führungstools zu überführen.

Der intensive Begleitprozess der letzten Jahre hatte unter anderem folgende Ergebnisse

  • Veränderung des inneren Leitbilds von „Der Arzt im Zentrum, der Patient im Fokus“ zu „Der Arzt hält den Fokus, der Patient steht im Zentrum“. Dies führte zu Veränderungen in Denkweisen, Kommunikation und Verhalten, innerhalb der Abteilung und darüberhinaus.

  • Auf Basis eines gemeinsam entwickelten Kernprozessmodells, das an der zukünftigen Positionierung orientiert ist, wurde ein adaptives Organisationsdesign entwickelt und umgesetzt.

  • Strategische Leuchttürme: die fachlichen Schwerpunkte wurden als Innovationsprojekte standortübergreifend entwickelt, inklusive Anpassung von Positionen, Ausbildungs- und Karrieremodellen.

Heute verfügt die Abteilung über eine klare strategische Orientierung und ein Team, das die Veränderungen aktiv lebt.

Es wurde ein mutiger, bewusst gestalteter Erneuerungsprozess gestartet. Ziel war nicht punktuelle Stabilisierung, sondern eine Erneuerung von innen heraus – fachlich, strukturell, kulturell und strategisch. Schon früh entstand ein gemeinsames Zukunftsbild: Die Abteilung sollte ein Ort exzellenter, menschlich zugewandter Medizin sein, der Patient:innen Sicherheit bietet und Mitarbeiter:innen Sinn, Entwicklung und langfristige Perspektive ermöglicht. Leitend war dabei das biopsychosoziale Modell, das Team und Arbeit mit einem besonderen Spirit prägt. Um dies zu erreichen, waren allerdings auch harte Einschnitte notwendig, zum Beispiel durch die Abwendung von einem Fachbereich, der gerade an diesem Standort bisher ein Kernstück der eigenen Identität war.

Wir haben diesen Prozess daher nicht nur inhaltlich begleitet, sondern auch kommunikativ und gemeinsam mit den beteiligten Personen neue Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit gefunden, um diese oftmals chaotischen Zeit persönlich und als Team gut zu “überstehen” und gleichzeitig für die Patient*innen da zu sein. 

Die intensive Arbeit der letzten Jahre hat die Abteilung stabilisiert, klare Orientierung geschaffen und erstmals seit Langem wieder Entwicklung ermöglicht – trotz weiterhin hoher Belastung im Alltag.

Heute ist die Abteilung auf einem klaren Kurs: hin zu einem Ort, der exzellente Medizin, menschliche Nähe und motivierende Arbeitskultur vereint, getragen von einem Team, das die Zukunft aktiv gestaltet.

Sturm auf die Burg

Konzeption und Umsetzung einer kulinarisch-musikalischen Eventreihe vor der Burg Liechtenstein

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Geschäftsmodellentwicklung
Raumplanung
Community-Aufbau
Hüttenbau
Service Design

Links
Website

Sturm auf die Burg ist ein herbstliches Festival vor der Kulisse der Burg Liechtenstein, das zum Genießen, Verweilen und Entdecken einlädt. Regionale Kulinarik, Wein und Sturm treffen auf Kunst, Musik und eine stimmungsvolle Atmosphäre ein besonderer Treffpunkt, um den Herbst mit allen Sinnen zu feiern.

Female Funk Festival

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Inhaltliche Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Werbekampagne
Raumplanung
Community-Aufbau
Service Design 
Moderation

Links
Website

Konzeption und Umsetzung eines innovativen Konferenzformats von und für Frauen in Entscheiderpositionen

Konzeption und Umsetzung eines innovativen Konferenzformats von und für Frauen in Entscheiderpositionen

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Inhaltliche Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Werbekampagne
Raumplanung
Community-Aufbau
Service Design 
Moderation

Links
Website

Female Funk Festival war ein konferenz‑artiges Festival für Frauen 30+, das Lernen, Vernetzung und Erholung in einem außergewöhnlichen Format vereinte. Die Grundidee war, einen Raum zu schaffen, in dem Führung, Innovation und persönliches Wachstum im Mittelpunkt stehen ohne steife Seminaratmosphäre, dafür mit Musik, Humor, Kunst und gemeinsamer Regeneration.

Das Festival spricht selbstbewusste Frauen in (Führungs‑)Berufen, Selbstständige, Unternehmerinnen und alle, die Veränderung vorantreiben wollen, an.

Ziel war es, Impulse für persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu setzen, Netzwerke zu stärken und Formate zu bieten, die Sinn, Kreativität und Nachhaltigkeit verbinden – sodass Teilnehmende und auch Unternehmen daraus langfristigen Mehrwert ziehen.

Das Festival spricht selbstbewusste Frauen in (Führungs‑)Berufen, Selbstständige, Unternehmerinnen und alle, die Veränderung vorantreiben wollen, an.

Ziel war es, Impulse für persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu setzen, Netzwerke zu stärken und Formate zu bieten, die Sinn, Kreativität und Nachhaltigkeit verbinden – sodass Teilnehmende und auch Unternehmen daraus langfristigen Mehrwert ziehen.

PastaPasta

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Kulinarische Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Scouting eines Pizzaiolo
Werbekampagne
Umbau des Lokals
Teamentwicklung

Konzeption und Umsetzung des Umbaus und der kulinarischen Neuausrichtung eines italienischen Fast Food Konzept ins der SCS Vösendorf und Millenium City in Wien.

Italian Fast Food neu gedacht

Der Inhaber der italienischen Fast-Food-Kette PastaPasta hat uns gebeten, seine Marke neu zu gestalten und den Look & Feel der Food-Stände in der SCS Vösendorf und der Millennium City in Wien zu modernisieren. Aber: Ist das möglich, ohne die internen Abläufe und die Teamkultur anzufassen?


Italian Fast Food neu gedacht

Der Inhaber der italienischen Fast-Food-Kette PastaPasta hat uns gebeten, seine Marke neu zu gestalten und den Look & Feel der Food-Stände in der SCS Vösendorf und der Millennium City in Wien zu modernisieren. Aber: Ist das möglich, ohne die internen Abläufe und die Teamkultur anzufassen? 

Unser Ansatz

Food Courts in Einkaufszentren haben aus unserer Sicht riesiges Potenzial, um die Kundenerfahrung zu verbessernund einfach schöner zu werden. Deshalb waren wir total begeistert, als uns der Franchise-Inhaber bat, seine Stände zu verschönern.

Aber wir haben gleich gesagt: Wir starten nicht mit einem neuen Logo, sondern schauen uns zuerst die internen Abläufe, die Teamkultur und das bestehende kulinarische Angebot an.

Wir haben eine Reihe von Workshops mit dem Team durchgeführt, um die neue Markenidentität zu entwickeln: Wofür steht PastaPasta? Welche Gerichte machen es besonders? Was brauchen die Mitarbeiter, damit sie aufblühen und zum Erfolg des Unternehmens beitragen können? Wo gibt es Verbesserungsmöglichkeiten in Abläufen oder Lieferketten?

Ergebnis

Auf Basis dieses gemeinsamen Verständnisses haben wir ein kleines Kernteam engagierter Mitarbeiter gebildet. Zusammen haben wir:

  • ein neues Menü mit ein paar Signature-Gerichten entwickelt (z. B. weiße Pizza mit Trüffeln und Feigen),

  • einen renommierten Pizzaiolo gescoutet,

  • den Gästebereich neu gestaltet,

  • ein frisches Branding entwickelt.

Dabei haben wir auch darauf geachtet, ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, ein richtiges Onboarding und Skill-Building für neue Mitarbeiter:innen anzubieten.

Nach 6 Monaten öffnete PastaPasta die Türen mit komplett neuem Erlebnis – für Gäste und Team. Rückblickend war das Schönste an diesem Projekt, gemeinsam mit den Mitarbeiter:innen ihren Arbeitsplatz zu gestalten.

Landesklinikum

Krisenintervention und strategische Neuausrichtung einer Abteilung.

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Profilbildung
Teamentwicklung
Führungskräftecoaching
Kommunikationstraining
Krisen- und Change Kommunikation
inhaltlich-strategische Arbeit 

Vor 2 Jahren befand sich die Abteilung in einer existenziellen Ausnahmesituation: Durch Personalmangel, dauerhaft hohes Patientenaufkommen und damit einhergehend ein angespanntes Arbeitsklima waren die Belastungsgrenzen von Mitarbeiter:innen und Führung weit überschritten. Gleichzeitig gab es substanzielle Stärken: fachlich exzellente Bereiche sowie eine kleine, engagierte Gruppe loyaler Mitarbeitender, die auch unter extremem Druck Verantwortung übernahm.

Es wurde ein mutiger, bewusst gestalteter Erneuerungsprozess gestartet. Ziel war nicht punktuelle Stabilisierung, sondern eine Erneuerung von innen heraus – fachlich, strukturell, kulturell und strategisch. Schon früh entstand ein gemeinsames Zukunftsbild: Die Abteilung sollte ein Ort exzellenter, menschlich zugewandter Medizin sein, der Patient:innen Sicherheit bietet und Mitarbeiter:innen Sinn, Entwicklung und langfristige Perspektive ermöglicht. Leitend war dabei das biopsychosoziale Modell, das Team und Arbeit mit einem besonderen Spirit prägt. Um dies zu erreichen, waren allerdings auch harte Einschnitte notwendig, zum Beispiel durch die Abwendung von einem Fachbereich, der gerade an diesem Standort bisher ein Kernstück der eigenen Identität war.

Wir haben diesen Prozess daher nicht nur inhaltlich begleitet, sondern auch gemeinsam mit den beteiligten Personen neue Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit gefunden, um diese oftmals chaotischen Zeit persönlich und als Team gut zu “überstehen” und gleichzeitig für die Patient*innen da zu sein.

Die intensive Arbeit der letzten Jahre hat die Abteilung stabilisiert, klare Orientierung geschaffen und erstmals seit Langem wieder Entwicklung ermöglicht – trotz weiterhin hoher Belastung im Alltag.

Heute ist die Abteilung auf einem klaren Kurs: hin zu einem Ort, der exzellente Medizin, menschliche Nähe und motivierende Arbeitskultur vereint, getragen von einem Team, das die Zukunft aktiv gestaltet.

Erste Bank

Transformationsbegleitung eines Teams in der Umbruchphase

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Generative Interviews
Ethnographische Beobachtungen
Identifikation von hemmenden Wahrnehmungs- und Denkmustern
Führungskräftecoaching
Ausarbeitung einer Zukunftserzählung
inhaltlich-strategische Arbeit 
Workshopkonzeption und -moderation

Wir begleiteten die Teams einer Abteilung, um eine gemeinsame, zukunftsorientierte Talent Experience Vision zu entwickeln.

Ausgangspunkt war eine Phase der Veränderung: Die Zusammenführung zweier Teams bot die Chance, Synergien zu schaffen, die Teamidentität zu stärken und Employer Branding als strategisch relevante Funktion neu aufzustellen. Gleichzeitig galt es, alte Verhaltensmuster und Silodenken zu überwinden, um eine durchgängige, internationale User Experience für Kandidat:innen und Mitarbeitende zu gestalten.

Unser Ansatz war Co-Creation statt Top-Down: Zunächst analysierten wir Teamkultur, Strukturen und Denkmuster durch ethnografische Beobachtungen, Interviews und Dokumentenanalyse. Darauf aufbauend entwickelten wir ein strategisches Zukunftsbild und gestalteten einen emotional und intellektuell aktivierenden Teamtag als Basis für weiterführende Aktivitäten.

Ziele des Prozesses:

  • Verbindung & Vertrauen schaffen: Basis für tragfähige Beziehungen über Teams, Standorte und Ländergrenzen hinweg entwickeln

  • Gemeinsame Vision entwerfen: Kraftvolle, inspirierende Zukunftserzählung, die lokal adaptierbar ist und international getragen wird

  • Konkrete Veränderungen anschieben: Prozesse, Zusammenarbeit und Kommunikation sichtbar verbessern und Quick Wins umsetzen

Ergebnisse:

  • Ein klar artikuliertes Zukunftsbild für die Talent Experience, getragen vom gesamten Team

  • Erste Quick-Wins und langfristige Initiativen, sichtbar in Arbeitsprozessen und Teamkultur

  • Stärkung des Wir-Gefühls, gekoppelt mit der Fähigkeit, strategische Veränderung eigenverantwortlich umzusetzen

Der Prozess war nicht als punktuelles Workshop-Erlebnis konzipiert, sondern als Beginn einer stabilen, selbstorganisierten Transformationsphase, die das Team befähigt, Innovation, Zusammenarbeit und Employer Branding nachhaltig zu gestalten.

Landesklinikum

Strategische Kommunikation eines Innovationsprojekts

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Strategisches Konzept
Projektmanagement
Generative Interviews und inhaltliche Recherche
Inhaltliches und grafisches Konzept
Texting und Design
Druckvorbereitung
begleitende Stakeholderkommunikation

Die Abteilung für Chirurgie des Landesklinikum Baden-Mödling baute ihren Fachschwerpunkt Gefäßchirurgie aus. Im Zuge dessen wurde mithilfe einer großzügigen Privatspende eine OP-Infrastruktur (ein “Smart-OP”) angeschafft, die die Zertifizierung als Gefäßzentrum ermöglicht.


Ziel des Kunden war es, einen Fachschwerpunkt auszubauen und zu einem “Leuchtturm” zu entwickeln. Im Zuge dessen wurde mithilfe einer großzügigen Privatspende eine OP-Infrastruktur angeschafft, die die Entwicklung des Fachschwerpunkts massiv unterstützt.

Die Art und Weise, wie dieses Projekt umgesetzt wurde, ist ein klassisches Lehrbeispiel von Innovation in rigiden Strukturen. Deshalb entstand die Idee, die Geschichte des Projekts “leicht verdaulich” darstellt.

Herzstück des Kommunikationsprojekts ist ein Comicbuch, das die Geschichte einer medizinischen Transformation erzählt. Im Zentrum steht der Fachschwerpunkt– als eigenständige Spezialdisziplin, als interdisziplinäres Team und als Motor für Innovation in der Gesundheitsversorgung. 

Das Comicbuch zeigt anschaulich, wie aus einer klassischen Krankenhausstruktur ein selbstorganisiertes Team entsteht – mit klarer Vision, Mut zur Zusammenarbeit und dem Anspruch, Patientenversorgung neu zu denken. Komplexe medizinische, organisatorische und gesundheitspolitische Entwicklungen werden verständlich und nahbar macht.

Die Publikation wirkt nach innen und nach außen: Sie stärkt Identität, Stolz und Orientierung im Team und macht zugleich für Öffentlichkeit, Entscheidungsträger:innen und Sponsor:innen sichtbar, warum dieses Projekt ein Modell für Innovation im Sinne zukunftsfähiger Gesundheitsversorgung ist.

Grundlage des Projekts sind strategische Interviews mit zentralen Akteur:innen aus Finanzierung, Gesundheitspolitik und Medizin. Ihre Perspektiven fließen in eine narrative Erzählung ein, die den Paradigmenwechsel im Fachschwerpunkt, das Zukunftsbild der Abteilung und die Pionierrolle des interdisziplinären Teams erlebbar macht.

MedLifeLab der
MedUni Innsbruck

Inhaltliche Ko-Konzeption eines Innovation Hubs im Bereich Medical / Life Sciences sowie Entwicklung und Umsetzung der Kommunikationsstrategie

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Strategisches Konzept
Projektmanagement
Interviews und inhaltliche Recherche
Inhaltliches und grafisches Konzept
Texting und Design
Druckvorbereitung
begleitende Stakeholderkommunikation

Links
Website

Im Rahmen der Gründung und Einrichtung eines professionellen, regional vernetzten und branchenfokussierten Innovation Hubs (MedLifeLab) erstellten wir das Konzept für eine inspirierende und informative Website sowie einen kreativen Infofolder. Diese Medien dienten zunächst als Informationsplattform für die Einreichung des aws-Förderungsantrags, aber gleichermaßen als Erstinformation und Anlaufstelle für potenzielle InnovatorInnen sowie zur allgemeinen Information einer interessierten Öffentlichkeit


Ziel war es, das MedLifeLab zu einem Aushängeschild der Meduni Innsbruck zu machen, das Mitarbeitende, Studierende und Forschende anzieht und inspiriert und den innovativen Charakter der Meduni Innsbruck nach außen hin authentisch und bodenständig darstellt. 

Innovation ist kein Schmäh

Es soll nach “innen” und “außen” erlebbar werden: Innovation ist an der Meduni Innsbruck kein Marketingschmäh, sondern es wird mit Ernsthaftigkeit und Mut zu Neuem ein Umfeld geschaffen, in dem die 3rd Mission der Universität lebendig wird und über die Landesgrenzen hinaus Strahlkraft entwickelt.

Universitätsklinikum in Niederösterreich

Entwicklung einer inspirierenden Identität und eines exzellenten Teams für eine klinische Abteilung

Kontakt
Carina Rohrbach

Projektziele

Schaffung einer klaren, gemeinsamen Identität
  • Aufbau eines starken, motivierten Teams
  • Entwicklung struktureller, kultureller und
    organisatorischer Maßnahmen
  • Stärkung von Vertrauen, Partizipation und Innovationsfähigkeit

    Leistungen

  • Generative Interviews und teilnehmende Beobachtung in der Abteilung
  • Analyse der Ergebnisse und grafische Aufbereitung für interne Stakeholder
  • Teamworkshops zur gemeinsamen Erarbeitung von Veränderungen
    • Co-Thinking-Einheiten mit der Abteilungsleitung zur Prozessbegleitung
    • Kontinuierliche Begleitung
      der Abteilung während der Umsetzung

Eine Abteilung eines Universitätsklinikums stand vor einem Führungswechsel nach langjähriger interner Nachfolgeregelung. Der neue Abteilungsleiter übernahm die Leitung extern, mit dem Ziel, die Abteilung kulturell und organisatorisch neu auszurichten.

Die vorherige Leitung war von einem paternalistischen Führungsstil geprägt, der starke Abhängigkeiten und eingefahrene Strukturen schuf. Der neue Abteilungsleiter setzte auf partizipative Führung, fördert Mitbestimmung und möchte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren Fachbereichen wachsen lassen. Der Übergang zu diesem Führungsstil führte zu Widerstand, aber auch zu Chancen für eine positive Entwicklung.

Herausforderungen der Abteilung

Die Abteilung stand vor mehreren strukturellen und kulturellen Herausforderungen:

1. Eingefahrene Strukturen und Hierarchien
Die Abteilung war lange durch stabile, aber starre Abläufe und autoritäre Führungsstile geprägt. Neue Ideen, strukturelle Anpassungen oder Innovationen stießen häufig auf Widerstand. Onboarding, Ausbildung und interdisziplinäre Zusammenarbeit waren lückenhaft, was zu Unsicherheit und Frustration bei jüngeren Mitarbeitenden führte.

2. Vertrauensdefizite
Der Führungswechsel und die mangelnde strategische Kommunikation erzeugten Unsicherheit und Skepsis. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren verunsichert über die Ziele der neuen Leitung, fühlten sich nicht ausreichend einbezogen und beobachteten teilweise autoritäres Vorgehen. Kündigungen und Abgänge verstärkten das Gefühl von Instabilität.

3. Spannungen zwischen Selbst- und Fremdbild
Während die Abteilung sich selbst als kompetent und offen für Neues beschrieb, zeigte sich in der Praxis: fehlendes Onboarding, unklare Verantwortlichkeiten und mangelnde Abstimmung führten zu Missverständnissen und Konflikten zwischen Ärzteschaft, Pflege und Leitung.

4. Neue Erwartungen an die Führung
Die Abteilungsleitung verfolgt einen partizipativen, patientenzentrierten Führungsstil, der Mitarbeitende einbindet und Teamkultur stärken soll. Diese neue Haltung trifft jedoch auf Unsicherheit und Skepsis im Team, da Vertrauen erst aufgebaut werden muss und alte Muster weiterwirken.

5. Bedarf an gezielter Teamentwicklung
Für die Umsetzung einer modernen, ganzheitlichen Gynäkologie sind Mitarbeitende mit besonderer Haltung und spezifischen Kompetenzen erforderlich: Offenheit für interdisziplinäre Zusammenarbeit, Empathie, Kommunikationsstärke, Bereitschaft zur Reflexion der eigenen Rolle sowie Mut, Veränderungen aktiv mitzugestalten.

Die Abteilung befand sich in einer Übergangsphase: alte Strukturen, mangelnde Kommunikation und Vertrauensdefizite trafen auf die Chance, Teamkultur, Prozesse und medizinische Versorgung neu zu definieren. Ziel war es, eine patientenzentrierte, innovative Abteilung zu schaffen, die sowohl für Patientinnen als auch für Mitarbeitende attraktiv ist.

Erkenntnisse und Ergebnisse

1. Purpose der Abteilung
Die Abteilung versteht ihr Fachgebiet als weit mehr als medizinische Versorgung. Ziel ist es, Patientinnen in all ihren Lebensphasen ganzheitlich zu begleiten. Die Abteilung möchte Räume schaffen, die nicht nur heilen, sondern stärken, inspirieren und ermutigen. Medizinische Exzellenz, interdisziplinäre Zusammenarbeit und respektvolle Begleitung stehen im Zentrum. Gleichzeitig soll der Purpose den Mitarbeitenden Orientierung, Sinn und Perspektive in ihrer Arbeit geben.

2. Patientinnenorientierte Kommunikation
Eine Abteilung mit ganzheitlichem Ansatz zieht Patientinnen besonders an, weil sie Vertrauen schafft, komplexe Fälle optimal betreut und bessere Behandlungsergebnisse ermöglicht.

  • Vertrauen aufbauen: Patientinnen erfahren umfassende Unterstützung, die körperliche, psychosoziale und Lebenskontext-Aspekte einbezieht.

  • Komplexe Fälle betreuen: Mehrfacherkrankungen werden interdisziplinär behandelt, Fragmentierung des Systems wird vermieden.

  • Ergebnisse verbessern: Patientenzentrierte Versorgung stärkt Reputation und Behandlungserfolg.

3. Mitarbeiterorientierte Kommunikation
Die Vision wirkt sich auch positiv auf Mitarbeitende aus, indem sie Sinnhaftigkeit, bessere Teamdynamik und Weiterentwicklungsmöglichkeiten fördert.

  • Sinn in der Arbeit: Mitarbeitende können den Menschen wieder in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit stellen.

  • Teamkultur stärken: Interdisziplinäre Zusammenarbeit reduziert Hierarchiedenken und fördert Wertschätzung.

  • Effizienz erhöhen: Koordinierte Versorgung verhindert unnötige Rücküberweisungen und Frustration.

Perspektiven bieten: Mitarbeitende entwickeln neue Fähigkeiten in Beratung, interdisziplinären Fallbesprechungen und personalisierter Medizin.

L’Oréal Österreich, CPD

Impulse für den Aufbau einer zukunftsorientierten Feedback-Kultur

Wir begleiteten das Team bei der Entwicklung einer ehrlichen und nachhaltigen Feedback-Kultur. Ziel war es, organisatorische Hürden wie Hierarchie und Seniorität zu überwinden und gleichzeitig den starken Teamgeist konstruktiv zu nutzen ohne dass die Angst, persönliche Beziehungen zu belasten, ehrliches Feedback blockiert.

Zu Beginn führten wir ethnografische Beobachtungen im Büro durch und interviewten über 10 Stakeholder, um die kulturellen Strukturen und inneren Abläufe des Teams zu verstehen. Auf dieser Basis entwickelten wir gemeinsam mit der Leadership einen Workshop für 35 Mitarbeitende.

Ziele des Workshops:

  • Gemeinsames Verständnis von Feedback schaffen

  • Unbewusste Glaubenssätze und mentale Modelle sichtbar machen

  • Eine zukunftsorientierte Feedback-Philosophie erarbeiten, die als Leitlinie für die Teamkommunikation dient

Ergebnisse:

  • Entwicklung mehrerer Prototypen für die Feedback-Praxis, u.a.: Ideen- und Innovations-Workshops, Feedforward zur Einbindung von B2B-Kunden, Einsatz des „inneren Kindes“ in Feedback-Gesprächen sowie Safe Spaces für Feedback an Führungskräfte

  • Etablierung einer offenen, konstruktiven und praxisnahen Feedback-Kultur, die den Teamgeist stärkt und die Zusammenarbeit nachhaltig verbessert

Landesklinikum

Entwicklung einer Abteilung zu einer lernenden Organisation

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Identitätsentwicklung und zukünftige Positionierung
Organisationsdesign
Führungskräftecoaching und Teamentwicklung
Transformationskommunikation

Die Abteilung hat in den letzten zwei Jahren einen intensiven Transformationsprozess durchlaufen. Ziel war es zunächst, Purpose, Identität, patientenzentrierte Exzellenz und Selbstorganisation neu zu definieren und in konkrete Arbeitsabläufe, Organisationsdesign und Führungstools zu überführen.

Es wurde ein mutiger, bewusst gestalteter Erneuerungsprozess gestartet. Ziel war nicht punktuelle Stabilisierung, sondern eine Erneuerung von innen heraus – fachlich, strukturell, kulturell und strategisch. Schon früh entstand ein gemeinsames Zukunftsbild: Die Abteilung sollte ein Ort exzellenter, menschlich zugewandter Medizin sein, der Patient:innen Sicherheit bietet und Mitarbeiter:innen Sinn, Entwicklung und langfristige Perspektive ermöglicht. Leitend war dabei das biopsychosoziale Modell, das Team und Arbeit mit einem besonderen Spirit prägt. Um dies zu erreichen, waren allerdings auch harte Einschnitte notwendig, zum Beispiel durch die Abwendung von einem Fachbereich, der gerade an diesem Standort bisher ein Kernstück der eigenen Identität war.

Wir haben diesen Prozess daher nicht nur inhaltlich begleitet, sondern auch kommunikativ und gemeinsam mit den beteiligten Personen neue Wege der Kommunikation und Zusammenarbeit gefunden, um diese oftmals chaotischen Zeit persönlich und als Team gut zu “überstehen” und gleichzeitig für die Patient*innen da zu sein. 

Die intensive Arbeit der letzten Jahre hat die Abteilung stabilisiert, klare Orientierung geschaffen und erstmals seit Langem wieder Entwicklung ermöglicht – trotz weiterhin hoher Belastung im Alltag.

Heute ist die Abteilung auf einem klaren Kurs: hin zu einem Ort, der exzellente Medizin, menschliche Nähe und motivierende Arbeitskultur vereint, getragen von einem Team, das die Zukunft aktiv gestaltet.

magdas
Hotel am Prater

F&B Konzept für das umgebaute Social Business Hotel
der Caritas Wien

Kontakt
Martin Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Kulinarische Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Scouting eines Pizzaiolo
Werbekampagne
Umbau des Lokals
Teamentwicklung

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Wenn du durch den Wiener Prater spazierst, fällt dir ein ehemaliges Pflegewohnhaus auf, das vor ein paar Jahren in ein Hotel umgewandelt wurde, wieder geschlossen wurde und nun renoviert wieder offen ist. Dieses Gebäude gehört zum magdas Hotel, einem Social Business der Caritas Wien, das seit 2015 zeigt, wie soziales Unternehmertum im Hotellerie‑ und Gastrobereich funktioniert und 2027 wieder eröffnet werden soll.

Grundidee

Bei diesem Projekt ging es um weit mehr als gutes Essen und schöne Räume: Das F&B‑Konzept soll eine einladende, verbindende und leicht zugängliche Gastronomieerfahrung schaffen, die zu den Werten von magdas passt – sozial, vielfältig, nachhaltig und menschlich. Gleichzeitig sollte das Angebot für alle Gäste funktionieren: Hotelgäste, Seminarpersonen, Tagesbesucher, Tourist:innen und zufällig Vorbeikommende. 

magdas ist nämlich kein klassisches Hotel: Seit seiner Eröffnung wurde es als soziales Ausbildungs‑ und Arbeitsprojekt aufgebaut, in dem Menschen mit Fluchterfahrung Chancen zur Integration, Ausbildung und Perspektiven im Arbeitsmarkt erhalten. Rund 100 Menschen mit Fluchterfahrung haben hier bereits ihre Karriere begonnen – und 2027 will magdas diese Wirkung mit dem Prater‑Standort noch verdoppeln.

Herausforderung & Konzept

Unser F&B‑Konzept baute genau darauf auf. Die besondere Kombination aus Nutzer:innen‑Erlebnis für Gäste und unterstützender Arbeitsumgebung für Mitarbeitende bildete die Basis unseres Ansatzes:

1. Vielfalt & leichte Bedienbarkeit
Wir entwickelten ein kulinarisches Angebot, das magdas Werte widerspiegelt – ehrlich, hochwertig, kulturell inspiriert, dennoch leicht skalierbar und so gestaltet, dass es auch von Mitarbeitenden ohne langjährige Gastro‑Erfahrung sicher und zufriedenstellend umgesetzt werden kann.

2. Work‑Smart statt Work‑Hard
Arbeitsbereiche und Abläufe – wurden so geplant, dass Überforderung vermieden wird, einfache Orientierung möglich ist und der Arbeitsraum ein Ort der Stabilität wird – was gerade Menschen mit schwierigen Lebenswegen enorm hilft. 

3. Räume & Services ganzheitlich denken

Wir sahen uns nicht nur Speisekarte und Service an, sondern die gesamte Erdgeschoss‑Gastronomie inklusive Innen‑ und Außenräumen: Wo sind Laufwege? Wo Pausenräume? Wie können Sitzecken, Garten, Bar und Empfang so funktionieren, dass sie einladend für Gäste und entspannt für Mitarbeitende sind? Dabei gaben wir Empfehlungen für design‑ und servicebezogene Anpassungen. 

Ergebnisse

  • Ein F&B‑Setting, das Gäste abholt, verführt und wiederkommen lässt – ohne die soziale Mission aus den Augen zu verlieren.

  • Ein Arbeitsumfeld, das Sicherheit, Klarheit und Freude vermittelt, weil es achtsam gestaltet ist.

  • Eine Strategie für Essen & Getränke, die magdas Identität trifft: authentisch, anerkennend, gemeinschaftlich.

  • Ein nachhaltiges gastronomisches Fundament, das auch nach der Hoteleröffnung weiterwirkt.

Female Funk Festival

Konzeption und Umsetzung eines innovativen Konferenzformats von und für Frauen in Entscheiderpositionen

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Konzeptentwicklung
Inhaltliche Programmierung
Geschäftsmodellentwicklung
Werbekampagne
Raumplanung
Community-Aufbau
Service Design 
Moderation

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Website

Female Funk Festival war ein konferenz‑artiges Festival für Frauen 30+, das Lernen, Vernetzung und Erholung in einem außergewöhnlichen Format vereinte. Die Grundidee war, einen Raum zu schaffen, in dem Führung, Innovation und persönliches Wachstum im Mittelpunkt stehen ohne steife Seminaratmosphäre, dafür mit Musik, Humor, Kunst und gemeinsamer Regeneration.

Das Festival spricht selbstbewusste Frauen in (Führungs‑)Berufen, Selbstständige, Unternehmerinnen und alle, die Veränderung vorantreiben wollen, an.

Ziel war es, Impulse für persönliche und berufliche Weiterentwicklung zu setzen, Netzwerke zu stärken und Formate zu bieten, die Sinn, Kreativität und Nachhaltigkeit verbinden – sodass Teilnehmende und auch Unternehmen daraus langfristigen Mehrwert ziehen.

MARK Metallwarenfabrik

Transformationsbeleitung eines Produktionsbetriebs zu einem internationalen Technologieunternehmen

Kontakt
Carina Rohrbach

Leistungen
Generative Interviews
Workshops
Führungskräftecoaching
Re-Positionierung
Organisationsdesign
Teambuilding
Konzept für Räume als Transformationskatalysatoren

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Ausgangslage & Kontext

Die MARK Metallwarenfabrik GmbH steht an einem Wendepunkt: Weg von einem hochspezialisierten Produktionsbetrieb mit starken Wurzeln in der Metallverarbeitung, hin zu einem global vernetzten Technologieunternehmen. Dieser Wandel betrifft nicht nur Strategie und Prozesse – er verlangt eine kulturelle und strukturelle Neuausrichtung, Mut, Klarheit und ein starkes gemeinsames Ziel.

Der Standort in Spital am Pyhrn beispielsweise soll sich vom klassischen Produktionsstandort mit R&D zum Technologie-Headquarter entwickeln – einem Zentrum, in dem zukunftsweisende Technologien, Prozesse und Produkte entstehen, die weltweit effizient umgesetzt werden. Damit verschiebt sich der Fokus: von operativer Fertigung hin zu strategischer Steuerung, von Reaktion zu Pro-aktion, von Routine zu Innovation.

Die lange Erfolgsgeschichte des Unternehmens ist dabei doppelte Kraft: Sie liefert Erfahrung, Verlässlichkeit und starke Beziehungen – aber kann auch bremsen, wenn alte Muster und Selbstbilder unreflektiert bleiben. Ziel ist, die Erfahrung als Ressource und Identitätsanker zu nutzen und daraus gemeinsam Neues zu schaffen.

Wir begleiteten das Unternehmen am Wendepunkt mit dem Ziel, Strategie, Rollen und Teamkultur an allen Standorten neu auszurichten, Management und Mitarbeitende für bereichsübergreifende Zusammenarbeit zu stärken und die Erfahrung des Unternehmens als Sprungbrett für Neues zu nutzen.